Das kleine Buch des Mate

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Aroma des Südens. Das kleine Buch des Mate.

80 Seiten mit Abbildungen.

Der Mate ist ein außergewöhnliches Getränk. Man trinkt ihn mit einer Reihe von speziellen Utensilien, wobei der Bombilla eine besondere Bedeutung zukommt, und man befolgt dabei ein Ritual, das die Bevölkerung des Río de la Plata seit mehr als 400 Jahren pflegt.

Margarita Barretto
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Der Mate ist ein außergewöhnliches Getränk. Man trinkt ihn mit einer Reihe von speziellen Utensilien, wobei der Bombilla eine besondere Bedeutung zukommt, und man befolgt dabei ein Ritual, das die Bevölkerung des Río de la Plata seit mehr als 400 Jahren pflegt. Es handelt sich um ein Getränk mit südamerikanischem Ursprung, für das man die Blätter des Yerba-Mate-Baumes benutzt, der ausschließlich zwischen dem 20. und 30. Breitengrad Südamerikas wächst.

Die energetischen Eigenschaften der Yerba-Mate waren während der Kolonialzeit so hoch geschätzt, dass sie als „grünes Gold“ bezeichnet wurde, und man benutzte sie als Zahlungsmittel für Löhne oder für den Erwerb von Vieh.

Der Mate ist die symbolträchtigste Tradition der Argentinischen Republik – in Dichtung und Prosa, in Gemälden und Skulpturen, im Tango und in der Folklore, in der Kunst und im Kunsthandwerk verewigt wie ein Anker, der die Kontinuität der argentinischen Geschichte sicherstellt.

Margarita Barretto wurde in Colonia del Sacramento, Uruguay, geboren – einer Nachbarstadt von Buenos Aires. Seit früher Kindheit reiste sie viel zwischen beiden Städten hin und her, bis sie Anfang der 1970er-Jahre schließlich nach Buenos Aires umzog. Seit 1978 lebt sie in Brasilien.

Sie erwarb Kenntnisse auf mehreren Gebieten der Humanistik und promovierte in Sozialwissenschaften mit Anwendung in der Erziehung an der Universidade Estadual de Campinas (Unicamp), Brasilien. Sie spezialisierte sich auf das Studium der menschlichen Migration in Form von Einwanderung und Tourismus. Seit 1983 arbeitet sie als Wissenschaftlerin und Professorin auf den Gebieten der Tourismusplanung für historische Orte und des Geschichtsunterrichts anhand des Tourismus – Themen, über die sie Vorträge auf zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen, in Museen, in Rathäusern und an Universitäten in verschiedenen Städten Argentiniens, Brasiliens und Uruguays gehalten hat. In diesen Ländern wurden auch ihre wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht, von denen die folgenden besonders hervorzuheben sind: EL MATE, su historia y cultura, 1989, Ediciones del Sol, Buenos Aires, Teil der Sammlung Cultura Popular, derzeit in der vierten Ausgabe, Turismo e Legado Cultural, Ed. Papirus, Brasilien, und Turismo y Cultura: relaciones, contradicciones y expectativas, in Spanien veröffentlichtes e-book.

1993 schloss sie ihr Studium an der Unicamp mit dem Titel Pädagoge für Angewandte Sozialwissenschaften ab. Durch ihre Arbeit stellte sie das Potenzial der Museen als wichtige alternative Erziehungszentren für die Erhaltung des kulturellen Erbes in den Vordergrund; des Weiteren nahm sie an weiterbildenden Kursen mit Museologen des Smithsonian Institute of Washington teil.

Sie ist Mitglied des Verlagsausschusses von drei wissenschaftlichen Zeitschriften in Argentinien, Brasilien und Spanien. Seit 2002 koordiniert sie die Forschungsgruppe CulTuS (Cultura, Turismo y Sociedad – Kultur, Tourismus und Gesellschaft), in der Forscher der Sozial- und Humanwissenschaften zusammenarbeiten.