Poetik des argentinischen Rock (mit CD)

20,00

450 Seiten.

Nach dem Aufkommen des nordamerikanischen und britischen Rock, war der argentinische Rock der erste, der auf Spanisch gesungen wurde. Mitte der 60er Jahre lehnten sich die argentinischen Rockmusiker gegen die ungeschriebene Regel auf, nach der auf Englisch gesungen werden musste.

Oscar Conde
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aus dem argentinischen Spanisch von Christina Ruf

Nach dem Aufkommen des nordamerikanischen und britischen Rock, war der argentinische Rock der erste, der auf Spanisch gesungen wurde. Mitte der 60er Jahre lehnten sich die argentinischen Rockmusiker gegen die ungeschriebene Regel auf, nach der auf Englisch gesungen werden musste. Und so entstand die bedeutendste und lebendigste Bewegung ganz Lateinamerikas, eine unbestrittene Referenz des auf Spanisch gesungenen Rocks.

Poetik des argentinischen Rock ist eine Zusammenstellung von Untersuchungen zu den Werken von Luis Alberto Spinetta, León Gieco, Charly García und Andrés Calamaro. Die Diskurswelten dieser vier Künstler werden hier beleuchtet, und bei einer gründlichen Untersuchung der einzelnen Werke werden die thematischen, kompositorischen und stilistischen Kennzeichen der jeweiligen Autoren herausgearbeitet. Die Summe dieser Kennzeichen nennen wir hier Poetik.

Poetik des argentinischen Rock wendet sich an alle Interessierte und Liebhaber des deutschsprachigen Rock, und bietet ihnen eine Einführung in die besondere Weltanschauung des argentinischen Rock.
Dem Buch ist eine Einleitung des Herausgebers vorangestellt, die einen Überblick gibt über die Entwicklung der Liedtexte seit den Ursprüngen der Rockmusik an sich und den Anfängen der Rockbewegung in Argentinien. Außerdem schreiben: Belén Iannuzzi, Josefina Russi und María José Mascia.

Oscar Conde wurde 1961 in Buenos Aires geboren. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft an der Universität von Buenos Aires war er dort 24 Jahre lang als Dozent und Wissenschaftler tätig (1983-2006). Bis heute lehrt er zudem Griechisch und Latein an anderen argentinischen Universitäten und hält zusätzlich an einem Institut für Lehramtsausbildung Seminare, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Populärliteratur beschäftigen.

Er ist Autor des etymologischen Lunfardo-Wörterbuchs Diccionario etimológico del lunfardo (1998; 2. korr. und erweit. Ausgabe, 2004) und Herausgeber von Estudios sobre tango y lunfardo ofrecidos a José Gobello (Untersuchungen über Tango und Lunfardo) (2002, in Zusammenarbeit), Poéticas del tango (Poetik des Tango) (2003) und Poéticas del rock (Poetik des Rock) (2008) (sämtliche genannten Bücher sind bisher noch nicht auf Deutsch erschienen). Außerdem veröffentlichte er einen eigenen Gedichtband unter dem Titel Cáncer de conciencia (Gewissenskrebs) (2007).

Er ist Mitglied der Lunfardo-Akademie in Buenos Aires.

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